Wilhelm Leisen (1840 – 1901)

Apotheker in Köln-Deutz

Wilhelm und Maria Leisen (geb. Endemann) waren die Eltern von Maria Rehe (geb. Leisen), die Beiden gaben ihre Vermählung am 25. Mai 1869 bekannt. Wilhelm Leisen war Apotheker in Deutz und wurde am 29. März 1877 in den Vorstand der der Deutz-Kalker Genossenschaftsbank gewählt.

Mit Handelsgerichtseintrag vom 13. April 1878 ist Wilhelm Leisen bereits am 30. März 1878 wieder aus dem Vorstand ausgeschieden, Gründe hierfür werden nicht genannt. Im Mai 1890 wird die Stelle des Vorstehers des 85. Ortsbezirks Deutz neu vergeben, der Apotheker Wilhelm Leisen der diese Stelle innehatte, ist aus dem Bezirk verzogen, als neuer Wohnort wird Köln angegeben.

Das Handelsgeschäft, die Apotheke Wilhelm Leisen wird bereits am 12.06.1890 an den in Köln.Deutz wohnenden Apotheker Ignatz Monheim übergeben, welcher das Geschäft unter Ignatz Monheim, Löwen Apotheke, Köln-Deutz fortführt, die Fa. Wilhelm Leisen ist mit dem Eintrag erloschen.

Maria Leisen (geb. Endemann, am 17. August 1848) verstirbt bereits am 4. April 1892 im 44. Lebensjahr, an Influenza mit hinzugetretener Lungenentzündung. Es trauern Wilhelm Leisen, die Tochter Maria Rehe (geb. Leisen) und Dr. Emil Rehe.

Am 30. Juli 1891 wird das Aufgebot für den Apotheker Peter Emil Rehe, (Sohn der Eheleute Johann Wilhelm Bernhard Rehe und Wilhelmine Eich) und der geschäftslosen Maria Magdalena Leisen bestellt. Am 20. August 1891 wird die Hochzeit zwischen dem Apotheker Dr. Emil Rehe und Maria Rehe (geb. Leisen) angezeigt. Aus der Ehe gingen 4 Kinder, 2 Mädchen und 2 Jungen hervor.

Wilhelm Leisen verstirbt am 9. Januar 1901, danach verlieren sich die Spuren der Familie Leisen.

 

Eigene Recherche © Wolfgang Kranz

 

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